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May
Wie man sein Fahrrad effektiv vor Diebstahl schützt
Die Fahrradsaison hat begonnen und nun nimmt leider auch der Fahrradklau wieder zu. Es gibt einige Maßnahmen, um sich vor Dieben zu schützen - ein hochwertiges Fahrradschloss zum Beispiel. Wenn das Fahrrad dann doch mal weg ist, kommen Versicherungen ins Spiel. Die müssen noch nicht einmal viel kosten, um den materiellen Schaden im Diebstahl-Fall gering zu halten.
Auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit - viele Menschen sind wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Doch mit dem Beginn der Radsaison nehme auch der Fahrradklau wieder zu, sagt Thorsten Rudnik, Vorstand des Bundes der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg. Um den Dieben das Leben schwer zu machen, lautet das oberste Gebot, das Rad beim Parken zu sichern. "Ein gutes Schloss schreckt Diebe ab. Am sichersten sind hochwertige Bügelschlösser von Markenherstellern", sagt der Bundesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Ulrich Syberg.
Ganz wichtig ist, dass das Rad in jedem Fall - auch drinnen - mit einem Schloss gesichert sein muss.
Das sehen die üblichen Versicherungs-Bedingungen vor. Sonst zahlt der Versicherer nicht. Als Faustregel gelte, dass dem Besitzer ein guter Diebstahlschutz fünf bis zehn Prozent des Neupreises des Fahrrads wert sein sollte. "Wichtig ist aber auch, das Fahrrad nicht nur ab-, sondern auch an einen festen Gegenstand anzuschließen, möglichst mit Vorderrad und Rahmen", rät Syberg. Weitere Tipps zur Prävention von Fahrraddiebstählen hat der Club auf seiner Website zusammengestellt.
Hier finden sich auch ausführliche Informationen zu einer Codierung, die bei einem Wiederauffinden eines gestohlenen Fahrrads hilfreich sein kann. Ratschläge und nützliche Verhaltensregeln bietet zudem die Polizei im Internet an. Um den materiellen Schaden bei einem Diebstahl gering zu halten, muss man keineswegs ein Vermögen für die Versicherung ausgeben. "Fahrräder sind in der Hausratversicherung gegen die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und vor allem Einbruchdiebstahl mitversichert", sagt BdV-Fachmann Rudnik.
Räder sind über Hausratversicherung mitversichert
Bei Einbruchdiebstahl gelte die Mitversicherung jedoch nur, wenn die Räder in einem geschlossenen Gebäude oder einer verschlossenen Garage aufbewahrt und diese Räume aufgebrochen worden seien. Die weitere Versicherung von Fahrrädern außerhalb des Hauses und des Kellers sei für einen Beitragszuschlag beim Hausratversicherer zu haben, ergänzt Rudnik. Die Entschädigung aber sei zumeist auf ein oder zwei Prozent der Hausratsversicherungssumme begrenzt. Das Fahrrad sei dann zusätzlich von 6 bis 22 Uhr geschützt.
Danach sei das Rad nur dann gegen Diebstahl versichert, wenn es noch aktiv benutzt werden solle, etwa auf der Rücktour vom Kinobesuch nach Hause. Auch wenn das Rad aus einem gemeinschaftlichen Fahrradabstellraum im Haus oder aus einem Gemeinschaftskeller gestohlen werde, übernehme die spezielle Hausrat-Fahrradversicherung den Schaden, und immer mehr Versicherungsgesellschaften böten einen 24-Stunden-Schutz an.
Spezielle Fahrradversicherung für hochwertige Räder
Für hochwertige Räder kann sich eine spezielle Fahrradversicherung lohnen. Der Versicherungsschutz erstreckt sich je nach Anbieter nicht allein auf Diebstahl, sondern beinhaltet beispielsweise zudem die Reparaturkostenübernahme und Leistungen bei Unfällen. Dafür ist sie sehr teuer und wird nur von wenigen Gesellschaften angeboten.
Grundsätzlich gilt: Kaufunterlagen zum Fahrrad sowie Unterlagen des Herstellers und die Rahmennummer sollten generell gut aufbewahrt werden. "Im Versicherungsfall spielen sie für die Erstattung eine entscheidende Rolle", sagt Rudnik.
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Bei Kabel Eins finden Sie eine umfangreiche Reportage zum Thema Fahrraddiebstahl: