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May
All-Mountain-Bikes: Was zeichnet ein gutes Bike aus ?
All-Mountain-Bikes haben ein Problem: Stets müssen sie an die Grenzen des Möglichen gehen, mit hungrigen Fahrwerken schroffe Downhills meistern und mit tritteffizienter Sitzposition nach der Uphill-Krone streben. Da grenzt es fast an ein Wunder, dass All-Mountain-MTBs nicht vom Burn-out betroffen sind.
Aber im Ernst: Eher teure Bikes managen den Stress zwischen beschwingt bergab und flott bergauf meist klaglos.
Auf welche Details sollten Sie achten ?
Was macht ein Allmountain Bike gut ?
1. Federung/Fahrwerk
Die Federwege liegen aktuell zwischen 140 und 155 mm, wobei sich 150 mm als Standard durchsetzt. Absenkbare Federgabeln und Dämpfer mit zuschaltbarer Plattform-Dämpfung verbessern Klettereigenschaften und Vortrieb.
2. Geometrie
Flache Lenkwinkel von maximal 68° sorgen für hohe Laufruhe, steile Sitzwinkel von mindestens 73° für eine ergonomische Sitzposition.
3. Laufräder
Ein gutes Verhältnis aus Stabilität und Gewicht liegt bei 1800 g. Felgen sollten am besten eine Maulweite von 21 mm oder mehr aufweisen, um auch 2,4"-Reifen genügend Halt zu geben.
4. Reifen
Grobstolliges Profil und mindestens 2,25", besser 2,4" breit. Das sorgt für guten Grip und Komfort.
5. Cockpit
Zu lange Vorbauten und schmale Lenker verschlechtern das Handling. Vorbauten sollten deshalb maximal 80 mm lang, der Lenker mindestens 700 mm breit sein.
6. Rahmen
In der 3000-Euro-Klasse regieren hochwertige Aluminium-Rahmen, selten teurere Modelle aus Carbon. Das durchschnittliche Gewicht inklusive Dämpfer liegt bei etwa 3200 Gramm.
7. Bremsen
180-mm-Bremsscheiben sind Pflicht. Schwere Fahrer setzen vorne besser auf 200 mm Durchmesser.
8. Übersetzung
Ob 2 x 10- oder 3 x 10-Antrieb, das ist Geschmacksache. Für alpines Gelände sollte der kleinste Gang allerdings eine Abstufung 24–36 (Kettenblatt–Ritzel) bieten.
Einen aktuellen Testbericht zu All-Mountain Fullys finden Sie hier